Donnerstag, 17. März 2016

3 x 3 Wünsche an die Drehbuchautoren von Shadowhunters

Gute Nachrichten für alle Fans von Perfect Hair: Shadowhunters bekommt eine zweite Staffel.
Da staunt ihr, was? Offenbar sehen die Senderchefs ein Potenzial in der Serie, das über schöne Haare hinaus geht. Für uns heißt das vor allem erst einmal: Es besteht noch Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet. Fest steht ja auf jeden Fall: Das Abwenden von der Romanvorlage hat der Serie bisher in keinster Weise geschadet.
Ebenfalls Grund zur Hoffnung gibt Matthew Daddarios (Ja, das ist Mr. Perfect Hair) Tweet zu diesem Thema. Drei Wünsche an die Drehbuchautoren? Da sind wir doch gleich mit dabei! Und weil drei Wünsche nicht reichen, gibt es von uns natürlich drei mal drei Wünsche und somit die vermutlich ultimativste Wunschliste überhaupt!

Stephies drei Wünsche an die Shadowhunters-Drehbuchautoren
1. Schreibt Clary ein bisschen / ein bisschen viel weniger nervig
Ich will Clary gar nicht doof finden, aber leider macht sie es mir ziemlich schwer. Und das liegt durchaus zu großen Teilen am Drehbuch. Niemand mag eine ewige Heulsuse, deren Welt sich ausschließlich um sie (und Jace) dreht und in der, wenn sie mal nicht jammert, ein fürchterlicher Captain Obvious steckt. Eine Clary, die sich zu helfen weiß und statt zu jammern einfach mal macht, wäre mir irgendwie lieber. Und wo wir schon dabei sind: Jace sollte auch einmal bedenken, dass er nicht das Zentrum des Universum ist. Das ist nämlich Perfect Hair. Ätsch
2. Eigentlich könnte man den Fokus eh auf Alec & Magnus verschieben
Nur Spaß. Oder auch nicht. Aber man sollte doch mit dem arbeiten, was man so hat und das, was man nicht hat, außer Acht lassen. Kurz gesagt: Zwischen Clary und Jace ist in meinen Augen keinerlei Chemie und deshalb sind sie für mich ein unspannendes Liebespaar. Wenn man bedenkt, was (zumindest nach Romanvorlage) noch so auf sie zukommt, gruselt es mich etwas. Und natürlich bin ich großer Malec-Fan, aber es ist nunmal auch so, dass hier die Chemie einfach stimmt und da ist und man mitleidet und überhaupt. All the feels, ihr wisst schon! Positiver Nebeneffekt: Mehr Screentime für Perfect Hair. Win Win Situation!
3. Weniger Klischees & Absurditäten
Ich kann gar nicht genau erklären und in Worte fassen, was mich da stört und was ich mir folgend wünsche. Aber irgendwie bin ich zum Beispiel von der Simon-Storyline ein wenig genervt. Mag vielleicht daran liegen, dass Vampirkram langsam ein wenig langweilig wird. Aber gerade da könnte man ja ansetzen und mal was Neues versuchen. Und was ich absurd finde? Vieles. Die allseits beliebten most-tragic-backstories, die irgendwie jeder zu haben scheint. Bisschen arg viel vielleicht? Und ich weiß immer noch nicht genau, wieso Valentine in Tschernobyl hockt. Und warum alle übrigen Shadowhuter immer so teilnahmslos in die Gegend schauen hat auch noch niemand erklärt. Das würde ich gerne erklärt bekommen und stattdessen ein paar Offensichtlichkeiten streichen. Aye?

Patricias drei Wünsche an die Shadowhunters-Drehbuchautoren

Auch wenn ich in meinen Recaps immer ein wenig am meckern bin, mag ich Shadowhunters natürlich sehr gerne. Ansonsten würde ich ja nicht jede Woche auf den Mittwoch warten um mich dann möglichst schnell vor den Fernseher, Laptop oder sonstiges Netflix-fähige Gerät zu werfen, die neuste Folge zu schauen und dabei – eventuell unterschwellig sarkastische – Kommentare abzugeben. Trotzdem (oder gerade deswegen) fällt mir einiges ein, was ich mir für Staffel 2 wünschen würde.

1. Mehr Magnus & Izzy Buddytime
Ich mag Magnus, ich mag Alec und ich freue mich darauf, dass es hoffentlich mehr Malec in der Zukunft geben wird. Ich finde es nur leider immer wieder schade, wenn sich Serien nur auf ihre romantischen Beziehungen fokussieren. Das ist nicht nur zu oft der Fall, oft genug sind dargestellte Freundschaften dann doch nur ein Vorwand für unerfüllte romantische Liebe (siehe Alec → Jace; Simon → Clary, Luke → Joselyn, etc.). Deswegen würde ich mich sehr über mehr Freundschaften freuen und wer würde da besser zusammenpassen, als Izzy und Magnus als fabulöses Crime-fighting Duo.

2. Weniger „archaische“ Plotlines für Alec
Die Shadowhunterswelt scheint verhältnismäßig archaisch. Alec soll heiraten um die Stellung seiner Familie zu verbessern? Izzy wird für ihre sichtbare Sexualität kritisiert? Shadowhunters und Downworlders müssen separiert sein? Zum Glück sind unsere Protagonisten da anderer Meinung und arbeiten schon an ihrer Rebellion. Nur Alec ist noch in seiner Plotline, der Hetero-Hochzeit für politische Macht, gefangen. Da würde ich mir selbstverständlich wünschen, dass er sich seinen Freunden wieder anschließt und aufhört nach den Regeln des Instituts und seiner Eltern zu leben.

3. Sinnvolle Metaphern
Ich werde mich garantiert nicht über die schlechten Witze der Serie beschweren. Schließlich lache ich seit letzter Woche immer noch über „this is not the cup you are looking for.“ Aber die Metaphern und ständig eingestreuten Redewendungen sind teilweise schon extrem schlecht. Wie leider einiges der Dialoge. Dramatik mit Plattitüden zu ersetzten funktioniert nun mal nur äußerst selten. Natürlich könnte ich mir auch einfach bessere Dialoge wünschen, aber ich will ja realistisch bleiben. Deswegen bitte ich nur um halbwegs sinnvolle Metaphern (und das in Maßen). Dann gäbe es zumindest kein unlocken von Keys mehr.

Sabrinas drei Wünsche an die Shadowhunters-Drehbuchautoren

1. Bessere Dialoge 
Wenn sogar die netteste Person in meinem Freundeskreis beim Thema Shadowhunters als allererstes auf die teilweise unerträglichen Dialoge hinweist, hat die Serie ein Problem. Die Dialoge wirken oft sehr künstlich und die Schauspieler müssen in vollkommen unrealistischen Ansprachen große Mengen an Hintergrundinformationen an den Zuschauer bringen. Das fällt auf und tut der Serie nicht gut. Deswegen mein größter Wunsch an die Autoren: Weniger Exposition in Dialogform. Lasst uns als Zuschauer auch mal etwas erraten, sehen, fühlen – anstatt im Frontalunterrichtsformat alles vorgesagt zu bekommen.

2.Änderungen haben Konsequenzen
Meine Beziehung zum Quellenmaterial bei Shadowhunters ist nicht besonders emotional. Ich habe die Bücher erst während dem Schauen zum ersten Mal gelesen. Dementsprechend habe ich grundsätzlich kein Problem mit Änderungen. Ob Luke nun Buchhändler oder Polizist ist, ist mir grundsätzlich egal. Wenn große Änderungen gemacht werden, sollten sie aber eben auch Konsequenzen haben. Warum ist das New Yorker-Institut bevölkert mit ausgewachsenen Shadowhunter, wenn letztendlich vier Teenager alle Entscheidungen treffen, alle Missionen alleine durchführen und die anderen Shadowhunter im Institut bis Folge 9 noch nicht einmal sprechen durften?

3. Augen auf
Einfach jede zweite Szene, in der Clary mit weit aufgerissenen Augen in die Kamera starrt, weil sie gerade etwas Furchtbares erfahren hat, durch ein Lightwood-Close-Up ersetzen. Izzy, Alec, Jace, meinetwegen sogar Max – da bin ich gar nicht wählerisch. Obwohl ein paar Perfect hair-Close ups natürlich alles aufwerten.


10 Lieblingsfilme: Teil 2

Zurück zu meinen 10 Lieblingsfilmen. Filme, die ich bestimmt mehr als dreißig Mal gesehen habe, die ich immer wieder anschaue und die ich natürlich als DVD im Schrank habe. Hier gibt es keine Reihenfolge, ich habe darunter keinen absoluten Lieblingsfilm, darin könnte ich mich auch gar nicht festlegen. Ich will euch jedoch hier im Blog in unregelmäßigen Abständen diese Filme vorstellen.

Heutiger Film: Star Trek 2009 mit „Schatzi 1“ Zachary Quinto und „Schatzi 2“ Chris Pine

Wir schreiben das Jahr 2009: Ich war neugierig, habe aber gekonnt und erfolgreich jeden Spoiler vermieden. Oh ja, das funktioniert auch in Zeiten von Facebook und Twitter, wenn man es richtig anstellt und die nötige Portion Selbstbeherrschung aufbringt. Ich habe sogar auf der FedCon 2009 einen riesigen Bogen um den Hauptsaal gemacht, als dort vor dem Kinostart exklusiv die ersten 20 Minuten des Films gezeigt wurden – und niemand durfte mir davon etwas erzählen. Und wisst ihr was? Es hat sich gelohnt.

Natürlich war ich skeptisch, ob Charaktere wie Kirk, Spock und Pille, die mich seit meiner Jugend begleiten, einfach so von anderen jungen, mir weitgehendst unbekannten Schauspielern überzeugend verkörpert werden können. Da ich aber allem erst einmal eine Chance gebe, bin ich unvoreingenommen ins Kino gegangen und kam total happy und mit Gänsehaut (dafür hat der Abspann gesorgt, aber den muss man im Original sehen) wieder raus. Meiner Meinung nach ist die Neubesetzung sogar besser als das Original, sorry Trekkies. Es ist aber nicht nur die Neubesetzung, auch die Story fand ich super und dass die einzelnen Charaktere der Reihe nach eingeführt wurden. Ich bin selten ein Freund von Prequels, aber das hier mag ich  und die alternative Zeitlinie finde ich eh super.


Nun aber zur Neubesetzung und meiner Meinung dazu:

- Chris Pine als Captain Kirk ist einfach nur gut. Der Sympathiefaktor ist da. Passt!

- Zachary Quinto als Spock: Ich hatte noch nie etwas von diesem Schauspieler gehört und machte mir vorab keinerlei Gedanken, ob er Spock spielen kann oder nicht. Was soll ich sagen? Er kann es einfach. Er ist Spock! Und das Schönste ist für mich immer noch die jahrelange Freundschaft zu Leonard Nimoy, die bis zu dessen Tod andauerte und Zachary Quintos Tweet dazu werde ich nie vergessen.

- Karl Urban als Pille: Von ihm hatte ich gehört, Eomer in Herr der Ringe. Niemand mochte ihn dort so richtig, ich hatte ihn da wohl ausgeblendet, aber schon in seiner ersten Szene im Shuttle, als er sich Kirk vorstellte, „McCoy, Leonard McCoy“ hat er mich überzeugt. Und sein „Are you out of your Vulcan mind“ ist einfach nur perfekt.

- Simon Pegg: Kannte ich nicht. Leider hatte Scotty relativ wenige Szenen, aber die, die er hatte, waren super. Vor allem sein kleiner, knopfäugiger Freund war zu süß. „Get down!“

- Zoe Saldana ist eine großartige Uhura. Ich finde, sie hat mehr Schwung, ist frecher und die Story mit Spock liebe ich eh. Da haben sich die Autoren wirklich was getraut, ganz mein Geschmack. Endlich mal eine Liebesgeschichte, in der sich nicht alles um Kirk dreht.

- Bruce Greenwood: Pike mag ich einfach, aber was sie im Nachfolgefilm mit ihm gemacht haben … warum ausgerechnet er?! Das verzeihe ich den Autoren nie!

- John Cho und Anton Yelchin: Hier brauchte ich ein bisschen um mich an die beiden zu gewöhnen, aber Chekovs „I can do it! I can do it!“ werde ich wohl immer im Ohr haben.

- Ben Cross: An ihn habe ich mich bis heute nicht so richtig gewöhnt, Sarek ist und bleibt für mich einfach Mark Lenard.


Natürlich habe ich dann auch Star Trek: Into Darkness gesehen, aber dieser Film hat es leider nicht in meine Top 10 geschafft, obwohl er wirklich gut ist, aber dem Film fehlt irgendwie das gewisse Etwas. Ich fand es auch einfach nur schade, dass die Khan-Story hier wieder aufgegriffen wurde und Benedict Cumberbatch ist für mich einfach nicht Khan, denn an Ricardo Montalban kommt einfach keiner ran. Ich finde es generell nicht besonders schlau, wenn (mangels Kreativität) immer wieder alte Geschichten ausgegraben werden, als ob den Leuten so gar nichts Neues mehr einfallen würde. Und ich sehe es so, dass Cumberbatch hier zur Steigerung der Quote gebucht wurde.

Aber ich freue mich darauf, wenn Star Trek Beyond im Sommer in die Kinos kommt und bin gespannt, wie Schatzi 1 und Schatzi 2 wieder als Kirk & Spock wieder in die unendlichen Weiten des Weltalls vorstoßen. Ich hoffe natürlich auf eine neue Story, eine Story, die es bisher noch nicht gab und werde tunlichst bis dahin alle Spoiler und jeden Trailer vermeiden.

Autor: Brigitte
Foto: Paramount Pictures






Mittwoch, 16. März 2016

The Quest - die Reality Show

Ich bin ein Nerd - holt mich bloß nicht raus - Reality Show mal richtig gut gemacht


Everealm ist in Gefahr, und es kann nur von dir gerettet werden. Vom größten Helden, der je gelebt hat, und der keine Angst hat vor Ogres oder den süßen Grübchen von Sir Ansgar.
Das klingt wie ein Videospiel, aber in Wahrheit ist es eine Reality Show der ganz besonderen Art. Überhaupt nicht wie Big Brother oder IBES, sondern richtig, richtig gut.
Falls ihr irgendwo noch die Möglichkeit habt ABCs Show The Quest von 2014 (nicht zu verwechseln mit der TV Serie) zu sehen, dann schlagt zu, ihr werdet sofort süchtig werden.
Die dunkle Macht von Verlox bedroht das friedliche mittelalterliche Königreich Everealm, und so müssen die drei Fates die tapfersten Recken aus dem ganzen Land - genannt Paladins - zusammenholen um der Gefahr zu begegnen. Nur zusammen können sie alle Teile des Sonnenspeers zusammensetzen um Verlox zu besiegen. Aber nur einer oder eine von ihnen wird der Held werden. 
So ist das Setting, in das zwölf ganz normale Contestants gebracht werden. The Quest wurde in einer Burg in Wien gedreht, in einem wirklich wunderschönen Setting. Und niemand geringeres als die Executive Producer von Herr der Ringe sind für die Ausstattung und Special Effects verantwortlich. Und das sieht man auch.
Die Grundregeln sind sehr ähnlich denen anderer Shows: Es gibt zwölf Männer und Frauen, die gegeneinander antreten in verschiedenen Spielen und Herausforderungen, und in jeder Folge muss einer der Paladins die Show verlassen.
Was The Quest jedoch so besonders macht, ist zum einen die Qualität der Erzählung, die dahinter steckt. Es werden nicht einfach nur Spielchen gespielt, sondern das Ganze wird eingebettet in ein stringentes und äußerst spannendes Storytelling. Und das macht sich sofort bei den Paladins bemerkbar. Natürlich wissen die Teilnehmer, dass sie in einer Reality Show sind, aber das wird nie offenbar. Von der ersten Minute an lassen sie sich ein auf das Setting, und aus normalen Menschen werden Paladins, deren einziges Ziel es ist das Königreich zu retten. Nicht an einer einzigen Stelle gibt es auch nur ein Augenzwinkern ans Publikum, um zu erkennen zu geben, dass dies alles nicht real ist. Nein, diese zwölf sind voll in die Geschichte eingetaucht, komplett mit Ausrüstung, Waffen und Kleidung. Und ihr Enthusiasmus ist real und sehr ansteckend.



Begleitet werden sie von verschiedenen Figuren wie Sir Ansgar, der ihre Ausbildung übernimmt, Clio dem Träumer, der Orientierung gibt innerhalb des Castles Saenctum, oder dem etwas zwielichtigen Grand Vizier. 
Und das ganze wirklich in einem wunderschönen Setting, das bis ins letzte Detail erstaunlich hochwertig und einfallsreich gestaltet ist. 

Was die Teilnehmer, die in dieser Show mitmachen, gewinnen können, ist kein Auto oder Geld, Reise oder Reichtum, sondern einfach nur den Titel des "One True Hero". Und dieser Ansporn scheint ihnen mehr zu geben und mehr aus jedem einzelnen herauszuholen, als es Besitztümer je könnten.

Ich warte ja noch verzweifelt auf die nächste Staffel, die es aber vielleicht nie geben wird. Und was würde ich dafür geben, einmal der "One True Hero" zu sein.


Autor: Karin
Fotos: neckbeardz.com


Virus

Ein Winterspecial vom Bergdoktor

Crossover Der Bergdoktor / Die Bergretter

Jetzt gibt's gleich eins auf die Schnauze
In Quarantäne
Ich liebe Serien-Crossover und heute will ich auf ein Film-Crossover eingehen, das aus zwei TV-Serien entstanden ist. Es gab da Anfang 2013 ein Winterspecial, also einen Film zur Serie. Diese Specials beim Bergdoktor haben nur bedingt mit der laufenden Handlung zu tun, sie sind eher außen vor. Klar sind die üblichen Verdächtigen dabei, aber die großen und kleinen Katastrophen des Lebens, mit denen die vorherige Staffel mit dem üblichen fiesen Cliffhanger geendet hat, werden hier nicht erwähnt.
Ich persönlich finde diese Winterspecials sogar besser als die ganze Serie. 

Der Bergdoktor (diese Serie liebe ich ja seit einigen Jahren) trifft auf Die Bergretter (diese Serie habe ich gekonnt ignoriert, bis Sebastian Ströbel kam) und wer Die Bergretter schon mal gesehen hat, weiß, dass man die einzelnen Folgen am besten mit Baldriantee schaut. Vor allem, wenn man Höhenangst hat.


08.03.2016 und 11.03.2016

Meine ersten Versuche, den Film zu schauen:
Im Film gibt es am Anfang eine mehr als dramatische Szene, in der Bergdoktor Martin Gruber im verschneiten Gebirge im Eis einbricht und Bergretter Andreas Marthaler (witzigerweise gespielt von Schauspieler Martin Gruber) versucht, ihn da wieder rauszuziehen. Das Ganze ist mehr als dramatisch … kommt er da wieder raus oder nicht? Ende der Szene. Dann kommt eine Einblendung „48 Stunden früher“ und ich musste erst mal abschalten. Ich mag solche Filme nicht, in denen am Anfang das Big Drama vom Ende gezeigt wird und dann erst mal der Film ganz, ganz harmlos beginnt. Das regt mich einfach zu sehr auf. Ich kriege das Drama nicht mehr aus dem Kopf. Also erst mal die DVD raus, ein paar Tage gewartet und dann noch mal versucht.

Beim zweiten Anlauf habe ich den Film geschafft, ohne einen Herzinfarkt zu bekommen. Ein paar Pausen musste ich dennoch einlegen, um mich durch die wirklich nervenaufreibende Story durchzukämpfen. Nun möchte ich darüber noch berichten, aber es ist wohl besser, hier eine Pause einzulegen und den Film noch mal zu schauen.


16.03.2016

So, nun habe ich den Film zum zweiten Mal gesehen, dieses Mal sogar am Stück und ich habe mich wieder furchtbar aufgeregt. Wenn bei besonders dramatischen Szenen der Film langsamer läuft, fast wie in Zeitlupe, dann kann ich mich noch mehr aufregen. Das ist bestimmt Absicht und ich falle immer wieder drauf rein.

Das Gemeine an diesem Film ist ja, dass ich beim Friede-Freude-Eierkuchen-mit-a-bissl-Eifersucht-Anfang wusste, welches Big Drama kommt und es fiel es mir schwer, das auszublenden und über die leichten Eifersuchtsanfälle des Bergdoktors zu schmunzeln. Seine Ex-Verlobte aus den USA hatte New York den Rücken gekehrt und zur Hochzeit in den Bergen eingeladen. Zudem war sie auch noch schwanger. A bissl viel für den guten Doktor Gruber, der ist natürlich geschafft hat, die Hochzeit zu sprengen, indem er bei plötzlich auftretenden Erkrankungen ein tödliches und hochansteckendes Virus diagnostizierte. 
Ab diesem Zeitpunkt ist bei der vorher so fröhlichen Hochzeitsgesellschaft natürlich die Hölle los. Ein Drama jagt das nächste, auch Bruder Hans und Tochter Lilly sind infiziert. Plus dem Aufreger schlechthin, der „liebe“ Herr Geiger vom Katastrophenschutz, großartig gespielt von Francis Fulton-Smith, der alle Infizierten lieber verrecken lassen will, als nach einer Heilungsschance suchen zu lassen. So kann man auch Probleme lösen. 
Der Kerl hat mich mehr aufgeregt, als die ganzen Drama-Szenen in Schnee, Eis und Wasser. Als er dann plötzlich eine Faust im Gesicht hatte, sprang ich mit einem begeisterten „Yes!“ von der Couch auf. Seit Khan in Star Trek II – Der Zorn des Khan hat mich niemand mehr so wütend gemacht. Allerdings kann ich diesen Film immer noch nicht anschauen, ohne an die Decke zu gehen. Ob ich es jetzt doch mal wieder versuchen sollte, nachdem ich dieses wirklich gemeine Winterspecial vom Bergdoktor geschafft habe?

Ach ja, und Eisklettern finde ich furchtbar. „Ist a bissl wie Felsklettern, nur ohne Felsen“ – na das vereinfacht die Sache doch ungemein.

Autor: Brigitte
Fotos: ZDF




Dienstag, 15. März 2016

Tipps für angehende Autoren

von Tommy Krappweis

(Wir haben den Text mit Tommys Erlaubnis von Facebook übernommen, da nicht jeder dort ist und diese Infos wirklich viele Leute interessieren werden)

Unter den PNs an meine offizielle Facebookpage finden sich immer wieder Fragen von angehenden Autoren nach Tipps, wie man schreibt, wie man anfängt, was man beachten sollte oder wie man sein Buch veröffentlicht bekommt. Es sind längst zu viele, als dass ich sie alle gebührend beantworten könnte.
Ich habe also im folgenden Text versucht, die häufigsten Themen verständlich zusammenzufassen, auch um in Zukunft auf diesen Text zu verweisen zu können. Generell muss ich natürlich vorausschicken, dass mein Weg und meine Strategien nicht auf jeden passen. Ausserdem ist das nun folgende nicht perfekt strukturiert, sondern eher assoziativ und es ist tendenziell eher für Genre-Autoren gedacht. Aber vielleicht ist ja für den einen oder anderen ein hilfreicher Tipp dabei und Ihr fühlt Euch inspiriert.


WIE FANGE ICH AN?
Wenn ich nichts habe, was mich so sehr beschäftigt, dass ich das Gefühl habe, es rauslassen zu müssen um nicht zu detonieren... dann schreibe ich kein Buch und auch kein Drehbuch. Bei anderen Formaten wie Sketchen, TV-Shows oder Episoden ist natürlich anders: Da setze ich mich hin und mach. Aber ein Buch oder Drehbuch kann ich nicht schreiben, ohne den ganz, ganz großen Drang, diese Story zu erzählen.

ICH WÜRDE SO GERN EIN BUCH SCHREIBEN, KOMME ABER NIE ÜBER DIE ERSTEN SEITEN/KAPITEL HINAUS.
Dieses Problem scheint weit verbreitet zu sein. Meiner Meinung nach fehlt es in diesem Fall an dem inneren, emotionalen Druck für eine bestimmte Geschichte mit ganz bestimmten Figuren!
Will sagen: Wer nur erzählen will, weil er gern erzählt, oder gerne Autor wäre und ein Buch schreiben will, aber nicht für einen ganz bestimmten Inhalt brennt, hat meiner Meinung nach nur 20% dessen, was es für ein (gutes) Buch braucht.
Natürlich ist der Antrieb grundsätzlich nichts schlechtes, den braucht man auf jeden Fall. Und an dem Wunsch, Autor zu sein, ist nun wirklich nix verkehrt. Aber ohne eine Idee für die man brennt, wird man nicht weit kommen.
Bei mir hat es 38 Jahre gedauert, bis ich wußte: Diese Story mit diesen Figuren in diesem Setting - Das muss raus. Ich hoffe, bei Euch geht das schneller, aber bei mir war es eben so.

ICH HABE EINE SCHUBLADE/FESTPLATTE VOLL MIT IDEEN ÜBER EINE WELT, MIT POLITISCHEM SYSTEM, HISTORIE ÜBER TAUSENDE JAHRE, KARTENMATERIAL, TECHNOLOGIE, SPRACHEN... WAS NUN!
Wer tausendundeine Idee für eine Welt, ein Sozialsystem, eine Utopie, Dystopie oder welches Setting auch immer hat, das alles mit Landkarten, Sprachen, Recherche, Religionen und Ökosystemen anreichert, der hat fraglos Talent zum Weltenbauen. Eine tolle, runde, funktionierende Welt ist etwas großartiges. Man kann sie für RPG/Larp, Games, Anthologien und viele andere Dinge nützen - natürlich ganz wunderbar auch für Bücher oder Filme. Als Hintergrund. Nicht als Handlungsersatz.
Das mag jeder für sich anders bewerten, aber ich behaupte, dass auch Tolkien mitsamt den genialen Sprachen, Karten und der gigantischen Backstory keinen Pfeifenwurf weit gekommen wäre, wenn er nicht von den Bagginses hätte erzählen wollen, die trotz ihrer hobbit'schen Bequemlichkeit die Lust aufs Abenteuer spüren und dabei über sich selbst hinauswachsen.

ICH HAB EINE IDEE, FÜR DIE ICH BRENNE - UND ICH KRIEG TROTZDEM NIX AUFS PAPIER! WIE FANG ICH AN?
Beginne nicht mit einer Beschreibung der Trade Federation oder des Kastensystems oder wie viele Sonnen und Monde am Firmament des Planeten wie lange brauchen, um nach wohin auf- und unterzugehen. Das sind alles Dinge, die nebenbei erzählt werden - während etwas passiert, das den Leser interessiert. Zum Beispiel: 'Verzweifelt blickte sie auf das unüberwindbare Bergmassiv, dessen schneebedeckte Gipfel von den Monden Castor und Pollux in geisterhaft weisses Licht getaucht wurden.' Schon klar, keine Perle der Wortkunst, ich will damit nur sagen, dass man die zwei Monde an einer Stelle platzieren kann, wo sie zur Athmosphäre eines Moments beitragen. Denn niemand interessiert sich dafür, wie viele Monde nachts auf dem Planeten leuchten. Aber es nebenbei zu erfahren, erzeugt ein Gefühl für die Tiefe einer Welt.

ES BRINGT MIR MIX, WENN DU SAGST WAS ICH NICHT MACHEN SOLL!
Verzeihung, also wenn du nicht weißt, wie Du loslegen sollst: Beginne zum Beispiel einfach mit einem inneren Monolog Deines Protagonisten und wie er sich gerade fühlt. Dann hältst Du inne und überlegst, wohin er unterwegs ist - egal ob innerlich oder äußerlich. Wo will er hin, was will das Mädel, der Typ? Und das ist dann das zweite, was Du schreibst.
Das kannst Du morgen wieder löschen oder umschreiben, aber jetzt steht es erstmal da und das ist gut.

UND JETZT?!
Jetzt schreib weiter! Hör nicht auf! lies nicht dauernd die paar Sätze, ob man die noch besser machen könnte. Schreib erstmal weiter!

SCHREIBST DU VORHER ALLES AUF? MACHST DU CHARAKTERBÖGEN? WIE LANG IST DEIN TREATMENT/DEINE STORYLINE?
Das macht jeder anders. Ich habe für die Trilogie 'Mara und der Feuerbringer' nur etwas über zwanzig Seiten Story geschrieben. Wenn ich das arg viel genauer mache, verliere ich den Spass am Buchschreiben. Ich langweile mich schnell, wenn alles fix und fertig ist.
Ich schreibe keine Charakterbögen. Entweder weiß ich wie meine Figur ist oder es steht alles im bisher geschriebenen. Per Suchfunktion ist in einem Dokument schnell eine Erwähnung von Geburtsdatum oder Augenfarbe gefunden. Ich erwähne Dinge aus der Vergangenheit meiner Figuren sowieso nur dann, wenn ich das Gefühl habe, dass das jetzt gerade was verbessert. Und dann ist sofort klar, was das ist oder denke ich mir etwas aus, was der Story am meisten dient. Der Vorteil: Ich habe noch nie Fakten aus dem Leben der Figuren ohne einen triftigen Grund erzählt.
Natürlich gibt es Storys wo die Backstory einer Figur so komplex und wichtig ist, dass man sich das aufschreiben sollte. Wie mehrfach erwähnt, ich kann nur von mir sprechen.

SOLL ICH MEIN MANUSKRIPT JEMANDEN LESEN LASSEN?
Das kann man nicht pauschal beantworten. Freunde oder Familie tendieren dazu, nicht die Wahrheit zu sagen, wenn es kacke ist. Und das ist dann nicht nur nicht hilfreich sondern ein echtes Problem.
Ich habe beim zweiten Band von „Mara und der Feuerbringer“ im 
Fantasy-Forum.net eine passwort geschützte Gruppe aufgemacht, zu der nur ausgewählte User Zutritt hatten, die grundsätzlich Spaß an Band 1 hatten. Darunter befanden sich sowohl richtige Mara-Fans als auch kritische Stimmen, die zum Beispiel fanden dass ich in Band 1 zu wenig aufgelöst hätte oder dass Mara ihnen zu hilflos rüberkam. Also habe ich allen per Mail eine Vereinbarung als PDF geschickt, dass sie nichts erzählen und dass ich ihre Tipps auch verwenden darf. Dann habe ich alle paar Tage ein Kapitel geschickt und dann um Beantwortung dezidierter Fragen gebeten. Aus vielen Zuschauerbefragungen und Testscreenings weiß ich, dass die meisten Menschen – vor allem Jüngere - instinktiv denken, sie müssten etwas kritisieren um ernst genommen zu werden. Stellt Euch vor, Ihr sollt was beurteilen und sagt dann nur „Ich fands gut.“ Um diese „Kritik der Kritik wegen“ auszuhebeln, habe ich Fragen gestellt wie zum Beispiel: „Ist Maras Mutter zu unsympathisch?“ oder „Rafft man, warum Mara ihren Stab verliert?“ oder „Ist diese Stelle mit dem Anti-Haifisch-Spray zu abgefahren?“ Natürlich konnten alle User dann auch generell was dazu sagen, aber durch den Fragenkatalog wurde die Kritik erst einmal kanalisiert und dann konnte jeder entspannt addieren, was ihm sonst noch aufgefallen war.
Trotz allem ist für so eine Leserunde ein stabiles Ego und ein klares Ziel vor Augen unerläßlich.

ICH HAB MEIN BUCH/DIE ERSTEN KAPITEL PLUS STORYLINE FERTIG UND JETZT?
Willst Du zu unbedingt bei einem etablierten Verlag veröffentlichen? Dann suchst Du Dir mit Manuskript und professionellen Unterlagen zu Projekt und Deiner Person einen Literaturagenten, der zu Dir passt. Dabei achtest Du darauf, dass seriöse Agenturen ausschließlich dann Geld bekommen, wenn sie was an einen Verlag verkauft haben. 10% - 20% ist üblich. Wer vorher Geld will, fuckt off.
Wenn Du keinen Agenten findest, versuch gerne Dein Glück mit Manuskript-Aussand. Ich sehe das bei den großen Verlagen skeptisch und würde da bei Genrematerial eher einen der vielen sehr guten Kleinverlage empfehlen oder Du gehst ins Self Publishing. Persönlich halte ich die Veröffentlichung bei einem Kleinverlag erstmal für sinnvoller, denn es ist immer gut wenn es das Buch auch 'in echt' gibt, wenn Du zum Beispiel Lesungen mit Signierstunden im Sinn hast. Aber ich habe auch Stoffe, bei denen ich über Self Publishing nachdenke: Zum Beispiel weil es zu „spitz“ ist in der Zielgruppe, oder zu abgefahren, als dass ich mir oder einem Redakteur die Diskussion antun will.

MACHEN LEKTOREN MEIN BUCH BESSER ODER KAPUTT?
Ganz ehrlich, beides kann passieren. In beiden Fällen musst Du es aber auch zulassen, denn ein Lektor soll eine Hilfe sein und kein Hindernis. Letztlich steht Dein Name auf dem Cover und nicht der des Lektors. Ein toller Lektor ist ein Geschenk und etwas ganz und gar wunderbares. Ein unpassender oder gar schlechter Lektor ist die Hölle. In Bunt.
Ich hatte bereits beides und bei dem grausigen Lektor führte das zu massiven Problemen und viel unnötigem Arbeitsaufwand für ihn wie auch für mich. Vor allem Duden-Nazis sind für mich ein Gräuel, da ich ja nun mal gerne Worte erfinde oder lustig falsch beuge. Außerdem habe ich Spaß an absichtlichen Wiederholungen und anderen Sperenzchen, die auf einen Lektor erst einmal befremdlich wirken können. Nur, der Verlag will ja ein Buch von MIR, in meinem Stil. Und das bekommt er auch. Zur Not ist der Lektor der falsche und muss ignoriert oder gar ausgetauscht werden. Das ist sehr unerfreulich und wirklich nicht die Regel. Bei den guten Lektoren (deutlich in der Überzahl) war die Überarbeitung ein eindeutiger Gewinn für das Buch sowie für mich als Autor.

DARF ICH DIR MEIN MANUSKRIPT SCH…
Ich habe keine Zeit, es zu lesen, geschweige denn, es zu kommentieren oder wem zu empfehlen. Meine Produktionsfirma setzt außerdem nur eigene Stoffe um, wir arbeiten nur in den allerseltensten Fällen mit anderen Autoren zusammen und das auch nur bei Projekten, die aus unserem eigenen Thinktank kommen.

WÜRDEST DU MIR RATEN, AUTOR WERDEN ZU WOLLEN?
Wenn Du Freude daran hast und den Schreibdrang verspürst, ja und unbedingt. Wenn Du vorrangig erfolgreich sein willst, nein.

SORGT DER VERLAG DANN DAFÜR, DASS MEIN BUCH ERFOLGREICH WIRD?
In den allermeisten Fällen wird auch ein großer Verlag kaum mehr tun, als das Buch zum Verkauf anzubieten. Promo wird nur für die Spitzentitel gemacht, bei den anderen setzt man auf das Prnzip Hoffnung. Wenn das Cover und der Titel interessant wirkt und die Zielgruppe aktivieren kann und wenn die Büchhändler das genau so sehen, hat man trotzdem eine gewisse Chance. Sie ist leider nicht sonderlich groß. Bei „Mara und der Feuerbringer“ stand das Buch entweder irgendwo bei „Kinder & Jugendbuch“ und nicht bei Fantasy und wenn, dann meistens auch nur ein Exemplar im Regal unter meinem Nachnamen sortiert. Also muss man selbst aktiv werden.

SOLL ICH AUF FACEBOOK UND CO WERBUNG FÜR MEIN BUCH MACHEN?
Schwierig zu beantworten. Ich tendiere eher zu „Nein“ wenn Du mehr als evereinzelte Postings über Dein privates Profil teilst. Denn durch Werbung, die auch als Werbung daherkommt, nervst Du schnell Deine Kontakte. Eine Fanpage aber macht nur Sinn, wenn Du eine signifikante Anzahl an Menschen aktivieren kannst, diese zu gefälltmirn. Und Du musst Dir darüber im klaren sein, dass Dich ein Posting das auch gesehen werden soll, etwas zwischen 4.- und 150.- kosten wird. Außerdem musst Du Dich mit Zielgruppen-Einstellungen auseinandersetzen und diese sinnvoll nützen. Sonst verpufft der Invest. Generell gilt bei Facebook, Twitter und Co: Dein Posting möge unterhaltsam sein!

DU HAST ES JA LEICHT, WEIL DU PROMI BIST.
Naja, wenn man „Promi“ so definiert, dass man dann beim „Promi Dinner“ mitmachen darf, bin ich einer. Aber dafür habe ich auch schon mit dem ganzen Kram angefangen, als ich 8 Jahre war. Wenn Du ähnlich bereit dazu bist, Dein Ziel ein Leben lang mit 150% zu verfolgen, dann hast Du es eventuell irgendwann auch mal leichter, was zu platzieren und gehört zu werden. „Eventuell“ deswegen, weil Dein Kram natürlich auch was taugen muss und weil Du ganz viel Glück brauchst.

SONST NOCH TIPPS?
Ja. Sei kein selbstsüchtiges Arschloch. Niemand will mit selbstsüchtigen Arschlöchern arbeiten. Auch Du selbst nicht.

Autor: Tommy Krappweis
Foto: Jörg Ossenbrüggen