Dienstag, 15. März 2016

Podcasts

Eines meiner Lieblingsthemen sind Podcasts. Ich gehe eigentlich nie aus dem Haus ohne einen Podcast im Ohr
www.serienjunkies.de
zu haben. Sie sind mein täglicher Begleiter, sie unterhalten mich, sie machen mich schlauer und sie füttern meinen inneren Nerd. 

Die meisten meiner Podcasts sind Englisch, was mir auch noch bei der Sprache weiter hilft. Also rundum educational.


Der einzig deutsche Podcast, den ich höre, ist der von serienjunkies.de. Die Jungs und Mädels dort handeln alles ab, was man so wissen muss in der Serien- und manchmal auch Filmwelt. Und ich fiebere schon wieder der Zeit entgegen, wenn Game of Thrones läuft und sie jede Folge begleiten. Den Jungs und Mädels aus der Redaktion zuzuhören macht wirklich Spaß, und seit neuestem gibt es auch einen Live-Stream via Twitch, wer sich lieber bewegte Bilder ansieht.


Der Podcast, auf den ich mich am meisten freue, ist der von storywonk.com. Das Ehepaar Alastair Stephens und Lani Diane Rich (ihres Zeichens auch Autorin) haben aktuell sechs verschiedene Podcasts laufen - für die Serien Buffy und Angel, für Veronica Mars, für Outlander (Buch und Serie), einen für Popkultur und zwei rund ums Schreiben. Wem das nicht genug ist, dem seien ihre abgeschlossenen Podcasts über Pride and Prejudice, Star Wars oder Harry Potter ans Herz gelegt. Die beiden sind wirklich eine Podcast-Maschine, und liefern dabei eine Qualität ab, die ihresgleichen sucht. Schon allein beim Zuhören fühle ich mich um 10 IQ-Punkte schlauer, und ich kenne niemanden, der sich derart gut mit Storytelling, Charakterdarstellung und Worldbuilding auskennt wie die beiden. Und dabei wird das Zuhören nie langweilig, denn in ihrer sympathischen und teils quirligen Art könnte ich ihnen stundenlang zuhören (was ich zugegebenermaßen auch oft tue, gerade während der leidigen Hausarbeit).

Ein Podcast der ganz anderen Art findet ihr auf welcometonightvale.com. Welcome to Night Vale berichtet in Form einer Radiosendung aus einer fiktiven Kleinstadt mit äußerst seltsamen Vorkommnissen. Wirklich niemals sollte man seine Hunde im Dog Park ausführen. Und warum haben eines Tages Bücher einfach aufgehört zu funktionieren? Und überhaupt, was hat es mit den mysteriösen Lichtern über der Stadt auf sich? Es gibt viele Fragen, die einem pure Gänsehaut verursachen, aber wenig Antworten. Nur keine Angst, ihr seid sicher, der City Counsel kümmert sich schon darum.
Der Podcast ist nichts für schwache Nerven, und vielleicht auch nichts kurz vorm Einschlafen. Ansonsten ist er perfekt, denn er erfindet Storys noch mal ganz neu, und hat einen schönen Gänsehautfaktor beim Hören.


Diese drei Tipps sollen es mal sein für heute, denn damit alleine könntet ihr schon jede wache Minute für die nächsten Monate füllen.
Ich freue mich immer über weitere Podcast-Tipps. Also wenn ihr was habt, hinterlasst es doch gerne in den Kommentaren.

Autor: Karin
Foto: serienjunkies.de

10 Lieblingsfilme: Teil 1


TRON

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber ich habe meine 10 Lieblingsfilme. Filme, die ich bestimmt mehr als dreißig Mal gesehen habe, die ich immer wieder anschaue und die ich natürlich als DVD im Schrank habe. Hier gibt es keine Reihenfolge, ich habe darunter keinen absoluten Lieblingsfilm, darin könnte ich mich auch gar nicht festlegen. Ich will euch jedoch hier im Blog in unregelmäßigen Abständen diese Filme vorstellen.



TRON gehört zu diesen Filmen. Irgendwann in den 80er Jahren habe ich den Film zufällig eines schönen Abends im ORF gesehen. Ich war sofort begeistert und da ich wusste, dass Filme damals am nächsten Vormittag im sogenannten Schichtarbeiterprogramm wiederholt wurden, habe ich natürlich gleich meinen Videorekorder programmiert. Die Kassette besitze ich immer noch, obwohl ich längst die DVD habe.

Mit diesem Film wurde ich endgültig zum Fan von Jeff Bridges. Er ist heute noch mein absoluter Lieblingsschauspieler – neben Paul Newman, der leider schon verstorben ist.
Bruce Boxleitner und Peter Jurasik durfte ich sogar auf einer FedCon persönlich kennenlernen. Jahre später kam dann noch David Warner dazu. Boxleitner und Jurasik haben dort natürlich auch über die Dreharbeiten zu TRON berichtet, hier ist mir die Problematik mit den hautengen, dünnen Anzügen in Erinnerung geblieben. Außerhalb des direkten Sets mussten sie immer Bademäntel drüberziehen, weil man mit diesen Anzügen wohl „alles sehen“ konnte. Heutzutage würde es davon wohl jede Menge Fotos geben …

Kevin Flynn
Clu - sein Programm















Peter Jurasik war sogar einer meiner liebsten Con-Gäste, wie ihr hier im Blog  nachlesen könnt.  

Die großartigen Schauspieler sind aber nur ein Grund dafür, dass es TRON in meine 10 Favoriten geschafft hat. Die Story faszinierte mich einfach und tut es heute immer noch.
Ihr müsst euch folgendes vorstellen: Mitte der 80er Jahre: Das arbeiten am Computer ist noch nicht gang und gäbe, sondern eher die Ausnahme. Ich hatte seit Anfang der 80er Jahre beruflich mit Computern zu tun (meine damalige Firma war schon ein bisschen fortschrittlich) und die Idee, zu sehen, wie es hinter dem Bildschirm aussehen (könnte) hat mich fasziniert.

Auf dem Spieleraster
Auf der Flucht













Natürlich war mir klar, dass die Programme hinter dem Bildschirm nicht wie Menschen aussehen oder wie die Klone ihrer Programmierer, aber auf diese Art war das Ganze großartig umgesetzt. Die Sache mit dem Master Control Programm, das die Herrschaft über alle Programme und dann die Menschheit an sich reißen will, war damals relativ neu und Fiktion, aber inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher …

2011 kam dann nach fast 30 Jahren eine Fortsetzung mit dem Titel TRON: Legacy in die Kinos, den ich mir natürlich auch anschauen musste. Die Story ist interessant angesetzt, gut gemacht, technisch natürlich versierter als 1982, aber den einmaligen Zauber des Originals kann der Film nicht erreichen. Somit schaue ich mir lieber zum 35. Mal den Film von 1982 an, obwohl ich natürlich auch die DVD der Fortsetzung habe.




Autor: Brigitte

Fotos: Walt Disney Productions

Montag, 14. März 2016

Coffee & Books: NIMONA von Noelle Stevenson

Am Wochenende findet mal wieder die Buchmesse in Leipzig statt und um mich darauf etwas einzustimmen, habe ich es endlich geschafft und NIMONA von Noelle Stevenson gelesen. Etwas, dass ich schon sehr lange vorhatte.
Der Klappentext verspricht einiges („NEMESES! DRAGONS! SCIENCE! SYMBOLISM!“) und genau das ist dann auch in der Geschichte selbst zu finden. Unsere Hauptpersonen sind der Bösewicht Ballister Blackheart und sein Sidekick Nimona, eine Gestaltenwandlerin in der Form eines Mädchens. Nimona taucht einfach eines Tages auf um die Stelle des Sidekicks zu füllen und ab diesem Zeitpunkt wird Blackheart sie nicht mehr los (möchte er eventuell aber auch nicht). Mit ihr kommen magische Fähigkeiten, bösartige Pläne und jede Menge Chaos.

Die Geschichte funktioniert auf mehreren Ebenen. Als fantastischer Epos mit Guten, Bösen, Schlachten und Magie. Aber auch - und für mich interessanter - als Kommentar des fantastischen Genre in dem der Böse nicht wirklich Böse ist, der Gute nur möglicherweise Gut, Helden tragische Hintergrundgeschichten brauchen und magische Fähigkeiten keinerlei Logik folgen müssen um zu funktionieren. Wer den Dekonstruktivismus von „Dr. Horrible's Sing-Along Blog“ mochte, wird NIMONA auch mögen.
Bei all dem, hat NIMONA aber auch tragische und dramatische Momente und sympathische Charaktere, so dass bis zum Ende mitgefiebert werden kann. Das Buch entstand als Webcomic und wurde auch erstmals so auf Noelle Stevensons Website veröffentlicht. Wer also noch nicht überzeugt ist, kann dort die ersten drei Kapitel kostenfrei lesen, um sich mit dem Ton und Zeichenstil vertraut zu machen. Für mich ist NIMONA jedoch eine klare Empfehlung für alle die interessante Charaktere und intelligente (Meta-)Narrativen mögen.

 Autorin: Patricia 

Die Rubrik Coffee & Books ist unsere Buchempfehlungs-Ecke. Bücher, die wir mindestens so sehr mögen wie Kaffee und die wir euch somit dringend ans Herz legen wollen!

Twitter vs Facebook

Was ist besser? Was ist interessanter?

Jeder, der eins dieser sozialen Medien oder sogar beide nutzt, hat dazu seine eigene Meinung. Ich bin in beiden Portalen vertreten, aber Twitter liegt mir mehr und dort bin ich auch aktiver. Vielleicht liegt es ja nur an der Beschränkung auf 140 Zeichen, aber auf Twitter kommt mir weniger Streit, weniger Aggressivität, weniger Schlaumeierei (Bayerisch: Gscheithaferl) unter. Vielleicht ist es einfach schwerer, Angriffe auf Personen oder Medien in 140 Zeichen zu packen. Oder es macht einfach mehr Mühe, sich kurz und knackig auszudrücken und trotzdem alles Wichtige zu schreiben. Und Arbeit darf das Ganze natürlich nicht machen.


In meinem Bekanntenkreis gibt es auch so einige Facebook-Verweigerer, die nur auf Twitter zu finden sind. Es ist ja nichts Neues, dass Facebook so ziemlich alles mitbekommt, was man im Internet macht. Geht mal in einen Online-Shop und klickt dort einen Artikel an. Plopp! Sofort bekommt ihr diesen Artikel als Werbung auf Facebook zu sehen. Das selbe passiert gern mit E-Mails. Ihr nutzt Google-Mail, Facebook liest alles mit und zeigt euch das auch mit der entsprechenden Werbung. Das ist schon gruselig.

Wir nutzen Facebook kostenlos, aber von irgendwas müssen die ja auch leben und ihre Rechnungen bezahlen. Wenn wir meinen, hier etwas absolut kostenfrei zu nutzen, dann sind wir auf dem Holzweg. Wir bezahlen jede Sekunde der Nutzung – nur halt in Form der Werbung. Trotzdem tun wir es, wir nutzen Facebook. Wenn wir die richtigen Seiten geliked haben, sehen wir alle für uns wichtigen News sofort, ohne zig Websites abklappern zu müssen. Schön bequem, nicht wahr? Hier bin ich halt gerne auch so bequem.

Bei Diskussionen auf Facebook sollte man allerdings vorsichtig sein, weil viele User die Anonymität des Internets hier brutal ausnutzen, es gibt keine Hemmschwelle und nirgends wird schneller beleidigt als dort. Lässt man sich auf sowas ein und diskutiert mit, kostet das nur unnötig Zeit und Nerven und meist zieht man häufig den Kürzeren. Ich finde, man kann seine Freizeit durchaus besser und sinnvoller verbringen.

Facebook nervt auch. Ja, ich sehe, dass „Freund“ XY heute Geburtstag hat. Warum MUSS ich ihm gratulieren, warum MUSS mich Facebook zigmal am Tag daran erinnern, wenn ich ihm/ihr doch gar nicht gratulieren WILL. Sowas soll vorkommen, ja wirklich.

Ohne Facebook ist es aber auch nichts, wenn man mal drin ist und mit Leuten befreundet ist, die man z.B. auf Twitter nicht findet. Auch wenn die Seite oft nervt, man geht trotzdem nicht raus, man will ja nichts verpassen. Was gibt’s bei Freund X zum Essen, was schaut Freund Y im TV und worüber regt sich Freund Z gerade fürchterlich auf. Dinge, die man einfach wissen muss … oder auch nicht.


Twitter finde ich persönlich als das freundlichere soziale Netzwerk. Irgendwie habe ich den Eindruck, die Leute hier ignorieren nervige Sachen eher, als dass sie darauf eingehen. Auch tummelt sich viel Prominenz auf Twitter, man kann mitlesen, wo sie gerade sind, was sie machen, sie teilen oft interessante News und man kann ich herrlich amüsieren, wenn man so manche Kabbelei zwischen den VIPs mitverfolgt.

Was ich nicht mag, ist VIPs antwittern, in der Hoffnung, dass sie gerade auf meinen Tweet reagieren und dann beim „Mega-Erfolg“ den ganzen Tag grinsend durch die Gegend laufen und damit angeben, dass Star XY gerade meinen ach so wichtigen und interessanten Tweet beantwortet oder retweeted hat. Das kann natürlich jeder machen wie er will, aber mein Ding ist es nicht. Etwas liken oder retweeten von Star XY ist vollkommen ok, aber antweeten mag ich halt nicht.

Ich mag auf Twitter die Freundlichkeit der Leute, hier geht gleich mal ein dickes <3 an meine Follower, die alle und ohne Ausnahme so lieb, nett und interessiert sind. Auch wenn ich keine Con-News mehr anteasern kann, nur noch die wenigsten der Fragen zu Cons beantworten kann, ihr seid mir trotzdem treu geblieben … naja bis auf knapp 70 Leute, für die ich nicht mehr interessant genug war. Bisher hat auch niemand geschrieben, dass meine Katzenfotos nerven, im Gegenteil, ich bezeichne Polly und Kira schon mal als Twitter-Stars, naja und Kaffee kommt ja immer gut :)

Das sind Gründe, warum ich mich auf Twitter mehr zuhause fühle als auf Facebook, und wer weiß, vielleicht lösche ich ja irgendwann mal meinen Facebook-Account. Noch ist es aber nicht soweit.

Autor: Brigitte
Foto: YouTube



Sonntag, 13. März 2016

Shadowhunters Recap 1x9: Rise Up aka. Teenage Rebellion

Was bisher geschah: 

Alec ist sauer, nachdem er rausgefunden hat, dass seine Eltern Mitglieder des Circles waren. In einem Anfall von Teenage Rebellion beschließt er, Lydia zu heiraten. Moment. Wie alt sollen all diese “Teenager“ eigentlich sein? Izzy wird das alles für eine schlechte Idee halten. Clary und Jace haben Simon in einen Vampir verwandelt. Der ist mit der Gesamtsituation unzufrieden. Im Gegensatz zu Raphael. Dieser konnte nämlich in einem Zug einen neuen Vampir gewinnen, Camille stürzen und zum neuen Anführer der Vampire werden. Yeay Raphael.

Die Folge beginnt damit, dass Simon panisch versucht vor seiner Plotline der letzten Folgen davon zu laufen. Leider ist ihm das nicht möglich. Da diese allerdings in Form von Raphael wieder auftaucht, der sich rührend um den neugeborenen … ähm … neugestorbenen Simon kümmern möchte, sei das zu verzeihen. Ähnlich wie alle bedeutenden Downworlder, die wir bisher kennen, ist Raphael besorgt um sein Outfit, nachdem Simon ihn gegen eine Wand wirft. Ich sehe da einen Trend. Clary und Jace tauchen auf und sind mal wieder extrem selbstsüchtig. Warum hat sich Raphael nur nicht um ihre Problem gekümmert? Es ist unverständlich.

Nachdem die beiden Rafael noch ein wenig beleidigt haben, weil sich dessen Welt nicht ausschließlich darum dreht, was Clary und Jace gerade wollen, ruft letzterer Alec an. Den er die ganze Zeit schlecht behandelt. Und der gerade schwer verletzt ist von seinem Kampf mit einem Forsaken. Und der beschlossen hat Lydia für politische Macht zu heiraten. Zum Glück darf in dieser Serie niemand außer Jace und Clary Probleme haben.

Izzy fängt den Anruf heldenhaft ab und erklärt Jace, dass Alec jetzt keine Zeit für seine Probleme hat. Anstatt seiner Familie und seinen Freunden zu helfen, knutschen Jace und Clary erst nochmal rum. Die Shipper wird es freuen, aber mein Interesse an der Folge steigt erst wieder merklich, als die Szene zu Magnus wechselt, der mal wieder quite magical ist. Leider ist Alec extrem abweisend, vermutlich weil er seine wahren Gefühle nicht besser zu verstecken weiß. This is my story and I'm sticking with it.

Juhuuu. Der Mann mit dem Blatt ist zurück. Izzy hat es sich nach den letzten Folgen verdient mal wieder Zeit mit ihrem Boytoy Meliorn zu verbringen. Leider ist dieser sauer auf Izzy und dann wird er auch noch von Lydia verhaftet. Auch wenn wir sie erst kurz kannten, hat Macht Lydia definitiv zu einem schlechteren Charakter werden lassen. Izzy beschwert sich bei ihrem Bruder, der Lydia verteidigt. Jace taucht auf und erfährt erst jetzt, was in seiner Abwesenheit alles passiert ist. Izzy und Jace können trotz der Information, dass die Lightwoods Circle Mitglieder waren, nicht nachvollziehen, dass Lydia und Alec heiraten wollen. Die Verkündung der Verlobung hätte durchaus besser laufen können für das “glückliche“ Paar.

Simon hat alles vergessen, was er je über Vampire gelesen hat und läuft direkt zu seiner Familie, um seine Mutter – überraschenderweise – fast in den Hals zu beißen. Clary taucht auf und rettet die Situation. Sie hat auch Luke zur Hilfe geholt, was tatsächlich eine gute Idee von ihr war.
Während Meliorn verhört wird, möchte Izzy ihn retten. Und obwohl sie bisher alle unsinnigen Pläne für Clary, Jace und Alec unterstützt hat, ist niemand bereit ihr zu helfen. Alec fällt, trotz perfekter Haare, gerade etwas in Ungnade. Jace behauptet, er wäre die Schweiz. Was er eigentlich meint ist, dass ihm alle Menschen außer Clary egal sind.

Die namen- und charakterlosen Shadowhunter des Instituts untersuchen Clarys Zimmer im Institut. Dafür, dass sie vor wenigen Tagen aus ihrem komplett ausgebrannten Zimmer dorthin gezogen ist, sich ständig Kleidung von Izzy leihen muss und nur die Dinge, welche sie bei sich trug, hatte, besitzt sie eine beeindruckend volle Schublade an Bhs. Alles nur damit die Serie den Witz „this is not the cup you are looking for“ machen kann. Zugegebenermaßen respektiere ich ausschweifende Hingabe für einen schlechten Witz.

Luke, Clary und Simon gehen zu Raphael, um sich vor den Shadowhuntern zu verstecken. Luke und Raphael haben hervorragenden Werwolf/Vampir-Beef. Auch wenn die Dialoge oft schlecht sind, sind sie zumindest on-point wenn es um schlechte Wortspiele geht. Raphael beschließt den blutdurstigen Simon mit Clary zusammen einzusperren. Erscheint mir eine win-win Situation. Raphael demonstriert bereits herausragende Leadership Qualitäten. Im Gegensatz zu Lydia. Vielleicht habe ich neue Heiratsvorschläge für Alec. Natürlich nicht, denn Izzy und Jace überreden gerade Magnus, Alecs idealen Heiratskandidaten, dazu, Alecs Stele zu borgen. Ohne sein Wissen versteht sich. Magnus nutzt die Gelegenheit um durch ein magisches Peephole einen oberkörperfreien Alec zu beobachten. Es ist ihm schwer zu verübeln. In einer Szene, die niemanden interessiert stiehlt Jace den Mortal Cup und Clarys Halskette.
Magnus und Alec unterhalten sich und Alec erzählt von seinen Heiratsplänen. Leider ist es unglaublich heartbreaking und auch wenn ich da voreingenommen sein mag, ist Harry Shums schauspielerische Leistung deutlich besser als die des restlichen Casts.

Izzy beschließt Meliorn zu retten und Jace hat sich endlich entschlossen, doch nicht die Schweiz zu sein, sondern sie dabei zu unterstützen. Alec kann ihnen nicht helfen, weil Lydia noch mehr most-tragic-backstory-ever hat. Meh. Wenn die Serie eines nicht verstanden hat, dann den Grundsatz show-dont-tell. Clary, Jace und Izzy verhandeln ein Bündnis zwischen Werwölfen, Vampiren und Seelies. Clary sagt „We are a new generation of Shadowhunters. We believe everyone can be equal.“ Es is sympathisch, wie schnell die Serie unsere Protagonisten dazu gebracht hat eine Rebellion gegen die restlichen Shadowhunter anzuführen und so mehr oder weniger zu ihrer Version des Circles zu werden. Simon opfert sich für das Bündnis und akzeptiert sein neues Leben als Vampir.

Nun folgen dramatische Gangauftritte sowie Sticheleien zwischen dem Vampir- und Werewolfclan. Clary äußert die Worte „Tonight we are all Downworlders.“ Don't. Just don't. Egal was die Metapher über Unequality hier sein soll, das waren nicht die richtigen Worte.
Natürlich taucht Alec auf, um Meliorn zu seinem Tod zu führen. What are you doing, pretty boy? Zum Glück ist Izzy noch nicht von Machtversprechungen und seltsamen Ehrgefühlen korrumpiert worden und ist stattdessen eine ziemlich bad-ass Kämpferin. Im Gegensatz zu den ersten Folgen muss sie nicht einmal mehr logisch unerklärbare Table-Dances vollführen bevor sie kämpfen darf. Dann kommt es zum Showdown zwischen den Parabatai. Jace und Alec reden endlich über ihre Gefühle. Oder würden es, wenn sie beide nicht vollkommen unfähig dazu wären und sich stattdessen einfach verprügeln würden. Jace fleht Alec an sich ihrer Rebellion anzuschließen. Aber Alec möchte kein Verräter sein. Wie seine Eltern! Es ist ultra-dramatisch!

Clary und Jace bringen Meliorn in Sicherheit. Der bietet Clary an, ihren Vater (Valentine, wir erinnern uns, der unglaublich böse) zu finden. Izzy hat noch nicht aufgegeben, Alec wieder auf ihre Seite zu bringen. Wann wird sie realisieren, dass Magnus der Verbündete ist, den sie braucht? Wann wird Lydia einsehen, dass sie sich nicht von ihrer most-tragic-backstory-ever leiten lassen kann? Wann wird die Institute-gleich-Militär-Metapher eindeutiger werden, als wenn Magnus sagt „You're part of a don't ask, don't tell culture“? Und wann erfahren wir endlich mehr über Raphaels Lieblingskleidungstücke? Alles Fragen, die mich bis zur nächsten Folge begleiten werden.

Autorin: Patricia
Bildquelle: shadowhunterstv.com. Bearbeitet von Sabrina.