Samstag, 9. April 2016

Shadowhunters Recap 1x13 - Morning Star a.k.a. Such drama, very star wars, much wow

Nein, ich bin nach „Malec“ nicht in ein Koma, ausgelöst von zu vielen Malec feels, gefallen. Aber leider haben widrige Umstände (ich armes Fangirl und meine Conventionbesuche) es verhindert, dass eine Recap von mir kam. Also kurz eine Schnellzusammenfassung, was letzte Woche geschah: Lydia und Alec sind endlich nicht mehr verlobt. Yeay! Lydias Entscheidungen und Verhalten machen immer noch keinen Sinn. Alec und Magnus haben sich geküsst. Shipper auf der ganzen Welt haben gefeiert. Alecs Eltern sind so semi-okay mit der ganzen Situation. Nachdem Valentine gesagt hat „Jace, ich bin dein Vater“, sind die Szenen zwischen Clary und Jace sehr awkward. Ja, es ist schlimmer als vorher. Desweiteren ist Hodge böse und stiehlt den Mortal Cup von Lydia in einem dramatischen Cliffhanger.

Die Folge beginnt wie alle anderen Shadowhunters Folgen auch. Clary und Jace haben ein Problem – Jocelyn ist immer noch in einem Koma – und andere Leute sollen dies für sie lösen. Diese Woche sind es mal wieder Simon und Raphael. Derweil ist Alec auf der Suche nach Lydia und wird dabei von seinen Eltern konfrontiert. Es stellt sich heraus, dass die beiden keine großen Fans von Magnus sind. Zum Glück haben ihre Kinder da einen besseren Geschmack als sie.
Alec und Magnus finden Lydia und erfahren jetzt auch, dass Hodge sie verraten hat. Während Izzy ein Video zurückspult (was?) auf dem bereits deutlich zu sehen ist, dass Hodge Lydia angreift, erklärt sie, warum Hodge so etwas niemals machen würde. Ach Izzy, you used to be the smart one. Hodge bringt den Becher direkt zu Valentine. Dieser spricht in großer Shadowhuntertradition in Platittüden. The world is about to change. Dann verwendet er den Becher um Blut in gelbes Wasser zu verwandeln. Da fand ich den Trick mit Wasser zu Wein schon irgendwie besser. Der langen Reihe an middle-aged men die Valentine versammelt hat, um sie in Shadowhunter zu verwandeln scheint das egal zu sein. Sie trinken trotzdem aus dem Becher. Es ist alles sehr bedrohlich.
Jace, Alec und Lukes Werwölfe machen sich auf die Suche nach Hodge. Sie wissen ja nicht, dass er schon lange den Becher an Valentine gegeben hat. Vollkommen unüberraschenderweise verrät Valentine Hodge. Beziehungsweise weigert sich, ihn wieder in seine Gang aufzunehmen. Wer hätte auch ahnen können, dass der Bösewicht nicht besonders nett ist. Sicher nicht Hodge, der auf einmal keinerlei Freunde und Zuhause mehr hat.
Raphael taucht auf und sagt „For Shadowhunters you don't seem to do a lot of shadow hunting.“ Deswegen mag ich Raphael. Dann willigt er zwar ein Clary, Zugang zu Camilles Sachen zu ermöglichen, damit sie das Buch finden kann, welches gerade das Quest-Item der Woche ist, aber weigert sich auf alle von Clarys Forderungen einzugehen. You're making a huge mistake. Manchmal frage ich mich wirklich, ob es möglich ist, den gesamten Dialog einer Shadowhuntersfolge aus Zitaten von Platittüden zusammen zusetzen.
Jace findet Hogde und es kommt zum Kampf und Austausch von Phrasen zwischen den beiden. Dann holt Jace mit einer dramatischen Bewegung sein Doppellaserschwert raus. Später wird er sicher wieder über seine verwirrenden Gefühle für seine Schwester nachdenken und seine Unfähigkeit, seinen Vater, den bösen Overlord, zu töten. Dann schlägt er Hodge eine Hand ab [Anmerkung der Autorin: An dieser Stelle habe ich eine mehrminütige Lachpause einlegen müssen]. Durch Hogdes Ring spricht Jace nun mit Valentine. Der fragt ihn, ob er nicht zur dunklen Seite kommen möchte. Jace macht dramatische Drohungen.
Was danach passiert, sind hauptsächlich Charaktere die unsinnige Entscheidungen treffen. Clary und Simon brechen ihr zaghaftes Verbündnis mit Raphael, damit Valentine den Cup nicht bekommt (den er ja schon lange hat!). Luke und Alec sprechen unglaublich emotionslos und schlecht geschauspielert über ihre Sorge um Jace, während dieser mit Hodge verschwindet. Camille möchte von Clary und Simon befreit werden. Die machen das auch noch. Raphael ist verständlicherweise enttäuscht und befiehlt seinen Vampiren, Simon und Camille zu töten. Zum Glück taucht Izzy auf und rettet die drei. Absurderweise möchte Camille jetzt von Simon bürokratische Unterlagen, um ihr aus ihrem legalen trouble zu helfen. Okay. Wenigstens führt diese Wendung dazu, dass sie Magnus aufsuchen müssen.
Camille manipuliert die Situation, so dass sie Magnus küsst, während Alec und Izzy den Raum betreten. Izzy scheint bereit zu sein, sie ihn diesem Moment zu töten. Magnus versucht die Situation zu retten, während Camille und Izzy sich über Malec streiten. Dann beleidigt Camille Alecs Perfect Hair und hat so langsam alle Sympathien verspielt. Izzy etabliert sich in dieser Szene als Malec Shipper No. 1.
Simon unterschreibt einen Vertrag in Blut, weil das immer eine gute Idee ist. Er und Clary müssen dann ein zugegebenermaßen wunderschönes Bibliotheksset nach dem magischen Buch durchsuchen. Das Buch tarnt sich als altes Kochbuch. Natürlich tut es das.

Valentine taucht auf und nimmt spontan und problemlos alle Charaktere als Geiseln. Jace verspricht, mit ihm zu kommen, wenn dadurch seine Freunde freigelassen werden. Mit dem Buch ist es Magnus nun auch endlich möglich Jocelyn aufzuwecken. Gleichzeitig hält Valentine (… and his son) eine Ansprache vor seinen neu erschaffenen Shadowhunters. Sie sind alle schwarz gekleidet und stehen auf einem Boot. Die Kamera zoomt langsam raus. Es ist sehr dramatisch.

Autorin: Patricia
Bildquelle: shadowhunterstv.com. Bearbeitet von Sabrina.

Donnerstag, 7. April 2016

Outlander – Die Highland Saga

Um es gleich vorweg zu nehmen: die Serie Outlander ist die vielleicht beste Buch-zu-Serie-Verfilmung seit Jahren, und sicherlich die optisch am schönsten gestaltete.

Foto: Sony Pictures Television Inc. All rights reserved


Basierend auf dem mittlerweile tatsächlich epischem Werk von Diana Gabaldon, bestehend aus acht dicken Wälzern (auf Deutsch Highland Saga genannt), handelt Outlander von der starken, aber trotzdem unerfüllten Claire, die bei einer Reise nach Schottland mit ihrem Ehemann von der Nachkriegszeit des zweiten Weltkriegs in das 18. Jahrhundert versetzt wird, durch einen magischen Steinkreis.

Was zuerst wie ein großes Unglück erscheint, entpuppt sich schnell als ihr großes Glück, denn inmitten der ungewaschenen Highlands-Haudegen findet sie sowohl eine Heimat, als auch ihre große Liebe.

Über dem neu gefundenen Glück jedoch hängt das Damokles Schwert des berühmten Aufstand der Jacobites von 1745, der bekanntlich nicht gut für die Highland Clans ausgegangen ist.

Die erste Staffel der Serie ist bereits bei Starz bzw. in Deutschland auf RTL-Passion gelaufen. Am 9. bzw. 10. April startet nun die sehnsüchtig erwartete zweite Staffel fast zeitgleich in den USA und in Deutschland.

Aber warum ist die Serie so gut? Wie schon erwähnt ist sie optisch unglaublich schön umgesetzt. Natürlich ist die schottische Landschaft alleine schon ein Einschalten wert, aber auch Kostüme und Ausstattung sind mehr als gelungen. Die Kameraführung und das Tempo sind oft ungewöhnlich, dienen jedoch immer dem Zweck die Emotionen der Charaktere zu veranschaulichen. Dazu kommt noch die Musik von Bear McCreary, und niemand kann sich mehr der emotionalen Achterbahn erwehren, auf die einen die Serie führt.

Die Charaktere sind allesamt wahnsinnig spannend und dreidimensional geschrieben. Claire selbst ist zugleich stark und schwach, heimatlos und tief verwurzelt. Sie findet sich wieder als 'Sassenach' (sozusagen Außenseiterin) in einer Zeit schwitzender, haariger Männer in einem Patriarchat, und behauptet trotzdem sowohl ihren Platz als auch die ihr gebührende Anerkennung für ihre Kenntnisse als Heilerin.

Aber auch bis in die kleineren Nebenrollen ist Outlander wahnsinnig gut besetzt. Sei es Geillis Duncan, gespielt von Lotte Verbeek (auch bekannt als Ana Jarvis in Agent Carter), die ein Geheimnis in sich birgt, oder das ungleiche Duo Rupert und Murtagh, die für den ein oder anderen comic relief sorgen. Und natürlich Tobias Menzies in der Doppelrolle als Claire's Mann im 20. Jahrhundert, und dem sadistischen und wahnsinnigen Black Jack Randall im 18. Jahrhundert.

Die erzählte Geschichte in Outlander ist ungeheuer komplex, und trotzdem meist mit einer Leichtigkeit erzählt. Es treffen Zeitreise auf Liebesgeschichte, Historie auf Fiktion, haarige Highlander auf geschniegelte Gelehrte. Und solange die Serie erfolgreich ist, können noch viele weitere Staffeln verfilmt werden, denn Diana Gabaldon hat bereits eine riesige fiktive Welt erschaffen, aus der geschöpft werden kann.

Wer eine gut gemachte Serie mit Tiefgang und vielen optischen Reizen sucht, der wird bei Outlander fündig. Ein bisschen gute Nerven solltet ihr aber schon mitbringen, von Sex über Blut bis Folter ist alles dabei. Diese Szenen dienen jedoch immer der Geschichte, und sind nicht nur um ihrer selbst oder des Schocks willen da (hallo Game of Thrones).

Wer noch tiefer einsteigen möchte in die Welt von Outlander, sowohl Serie als auch Buch, dem sei der Podcast 'The Scot and the Sassenach' empfohlen von http://storywonk.com

Autor: Karin.

Foto: Sony Pictures Television Inc. All rights reserved

Freitag, 25. März 2016

Shadowhunters Recap 1x11 - Blood Calls To Blood aka „Michael Wayland“

Was bisher geschah: 
Der Parabatai-Bond zwischen Alec und Jace ist extrem geschwächt. Jace und Clary haben Tschernobyl gefunden. Und vielleicht Jaces-not-so-dead-Vater. Izzy ist immer noch verhaftet. Und … ich kann nicht glauben, dass ich das mal wieder schreiben muss … Alec und Lydia sind IMMER NOCH verlobt.
Die Person in dem Schrank, die definitiv nicht Valentine ist, obwohl das magische Portal sie zu Valentine bringen sollte, sagt „I am Michael Wayland. I am Jace's father.“ Klingt sehr natürlich. Und räumt somit alle Zweifel aus dem Weg. „Michael Wayland“ erzählt eine Anekdote, um seinen Sohn von seiner Identität zu überzeugen. Er hat seinen achtjährigen Sohn zu einem möglicherweise tödlichen Dämonenkampf mitgenommen. Fast so rührend wie die Falkengeschichte. „Michael Wayland“ sollte definitiv Elternteil des Jahres werden. Ganz knapp vor den Lightwoods.
Alec und Izzy schmieden Pläne, wie sie Izzy aus ihrer Gefangenschaft befreien können. Zugegebenermaßen sind sie nur begrenzt - oder eher gar nicht - erfolgreich dabei, aber es ist schön, die beiden Charaktere an ihrer geschwisterlichen Beziehung arbeiten zu sehen.
Clary, Jace und „Michael Wayland“ gehen zu Simon und Luke, um sie um Hilfe zu bitten. Simon und Luke erwähnen beide nochmal, dass Michael Wayland tot sein sollte. Die Serie ist subtil wie eh und je. Simon führt Clary zu Raphael. Der taucht gutgekleidet auf, nur um von den beiden erpresst zu werden. Raphael fragt sich mal wieder, warum Clary und Jace nicht ihre Probleme selbst lösen können, aber für die Screentime scheint er bereit, sich auf die „Erpressung“ einzulassen. Und behält Simon mal vorsichtshalber an seiner Seite.
Während Alec naiverweise noch glaubt, er könnte den Hochverratsprozess von Izzy aufhalten oder zumindest verzögern, taucht endlich eine Ober-Shadowhunterin vom Clave gemeinsam mit einer Menge Wachleute im Institut auf. Auch ihr ist die Verlobung von Alec und Lydia ein Rätsel. Lydia ist sichtlich unwohl dabei, sich komplett gegen unsere Protagonisten zu stellen. Die Frau aus Idris sagt: „Be efficient. Be competent. Be useful to the Clave.“ Wenn das mal nicht nach Dystopie klingt.
„Michael Wayland“ möchte mit Clary reden und erzählt ihr, wie sehr Valentine sie und ihre Mutter geliebt hat/hätte. Er denkt, es ist möglicherweise sein Schicksal „to bring your family and mine together.“ Ja, „Michael Wayland“. Möglicherweise.
Es folgt eine Make-Out Session zwischen Clary und Jace und eine Strategiebesprechung von Jace, Clary, Luke und „Michael Wayland.“ Izzys Stimme, die ihrem Bruder erklärt, warum sie nicht länger „part of this world“ sein kann, weckt mich wieder. Alec versteht es nicht und sucht Magnus um Hilfe auf. Der ist – genau wie ich – noch immer entsetzt, ob der Verlobung von Alec und Lydia und lässt dies Alec in deutlichen Worten spüren. Dann verlangt er Alecs Bogen als Preis dafür, Izzy zu helfen. Nebenbei erklärt er Alec auch noch einmal, warum die Shadowhunterwelt archaisch und diskriminierend ist. Dieser versteht es immer noch nicht, steht derweil aber wenigstens dekorativ rum.
Clary befindet sich am Rande einer Realisation zu „Michael Wayland“, während dieser sich mit Jace prügelt. Die beiden trainieren. Jace ist geschwächt durch den Parabatai-Bond zu Alec. „Michael Wayland“ kritisiert, dass Clary Jace mehr bedeutet als Alec es zu tun scheint. Widerwillig stimme ich „Michael Wayland“ zu.
Die Szene wechselt zu Magnus im Institut bei Izzys Prozess. Endlich wurde eine Verwendung für all die stummen Hintergrund-Shadowhunter gefunden: Publikum. Magnus hält eine leidenschaftliche Rede zu Isabelles Verteidigung und die gesamte Szene ist schon ziemlich nah an meinem Wunsch-Spin-Off über das Crime Fighting-Duo Magnus & Izzy dran.
Erneute Strategiebesprechung. Clary ist sich sicher, dass Valentine zwar die gesamte Shadowworld unterwerfen kann, aber wie sollte es ihm je möglich sein, den Becher von ihr zu klauen? Ach, Clary.
Zurück zum Prozess. Lydia befragt Izzy und versucht sie dazu zu bringen, Clary zu verraten. Stattdessen führt Izzy die von Magnus begonnene Ansprache fort und spricht über die Diskriminierung und Problematik der Shadowhunterwelt. Izzy und Magnus sind offiziell meine (nicht so) neuen Lieblingscharaktere. Können die beiden nicht das Institut leiten?
Luke, Jace und „Michael Wayland“ bekämpfen Dämonen, während Clary sich in ein Gebäude schleicht um ihre Mutter zu finden. Leider „muss“ Luke zurückgelassen werden. „Michael Wayland“ verhält sich verdächtig.
Im Institut führt Magnus seine Verteidigung von Izzy fort und ist dabei wunderbar sarkastisch. Neben Glitzern definitiv seine zweitbeste Eigenschaft. In einer absurden Wendung, die uns wohl Lydia wieder sympathisch machen soll, ändert diese ihre Meinung komplett und beschließt, Izzy nicht weiter zu verfolgen. Dabei ist Lydias nicht mal unsympathisch, ihre Handlungen scheinen nur vollkommen uneinig mit ihren Motivationen zu sein. Um zu zelebrieren, wie unlogisch dieser Plottwist ist, lässt Magnus seine „Aktenblätter“ sowie silberne Konfetti regnen. Die komplett leidenschaftslose Masse des Shadowhunterpublikums klatscht höflich. Oder verwirrt. Es ist unklar.
Die Richterin zeigt ihre wahren, bisher doch soooo verborgenen Motive, und erpresst unsere Heldentruppe damit, dass Izzy verbannt wird, sollten sie ihr nicht innerhalb von 24 Stunden den Mortal Cup bringen. Also ist „the law“ doch nicht „the law“, ganz egal wie oft dies erwähnt wird.
Clary hat den Mortal Cup, mit dem sie Dämonen anscheinend Befehle erteilen kann. „Michael Wayland“ schlägt vor, dass er ihn benutzen könnte und sie händigt ihn aus. Sofort kommt der überraschende Plottwist, dass „Michael Wayland“ in Wirklichkeit Valentine ist. Wer hätte das gedacht. Clary ist jedoch überraschend vorbereitet und hat den echten Cup behalten. Valentine hält derweil eine „World's Best Dad“ Tasse in der Hand. Not the cup he's looking for. Ich lache sehr.
Valentine eröffnet Clary und Jace, dass er der Vater von beiden ist. Dann sagt er etwas darüber, wie die beiden „meant to be“ sind. Vielleicht ist er doch nicht Valentine, sondern ein Lannister. Dann verschwindet er durch einen Spiegel, da weder Jace noch Clary in der Lage sind, ihn zu töten. Im Hintergrund schwebt immer noch Jocelyn in ihrer Stasis.
Clary, Jace, Stasis-Jocelyn und Alec sind zurück im Institut. Jace ist von den Neuigkeiten seiner familiären Beziehungen noch so erschüttert, dass er sich wie ein ... sagen wir … unnett … gegenüber Alec verhält. Vielleicht ist das auch einfach sein Charakter. Eine weitere Unklarheit.
Magnus und Izzy unterhalten sich über den Prozess. Wenigstens haben sie „with style“ verloren. Wie auch sonst. Alec taucht auf und eröffnet, dass sie den Mortal Cup haben. Dafür, dass sie sich gerade erfolgreich haben erpressen lassen, sind alle überraschend glücklich. Magnus verlangt seine Bezahlung. Er spricht mir aus der Seele, wenn er erklärt, dass er Lydia zwar mag, aber die Verlobung mit Alec trotzdem für unsinnig hält. Dann gibt er Alec seinen Bogen zurück.

Simon und Luke vergleichen ihre exakt gleichen Schicksale, in denen sie Clary bzw. Jocelyn lieben, diese jedoch Jace bzw. Valentine. Luke verkündet die freudige Botschaft, dass Clary und Jace laut Valentine Geschwister sind. Derweil weint Jace. Dramatisches Ende.

Autorin: Patricia
Bildquelle: shadowhunterstv.com. Bearbeitet von Sabrina

Mittwoch, 23. März 2016

10 Lieblingsfilme – Teil 3

Weiter geht’s meinen 10 Lieblingsfilmen. Filme, die ich bestimmt mehr als dreißig Mal gesehen habe, die ich immer wieder anschaue und die ich natürlich als DVD im Schrank habe. Hier gibt es keine Reihenfolge, ich habe darunter keinen absoluten Lieblingsfilm, darin könnte ich mich auch gar nicht festlegen. Ich will euch jedoch hier im Blog in unregelmäßigen Abständen diese Filme vorstellen.



Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart 


Nur die Gegenwart kann die Zukunft retten – dieser Satz sagt alles aus und jeder Mensch sollte sich das verinnerlichen!



Ich bin Star Trek-Fan seit meinem 13. Lebensjahr und war damals schrecklich in Captain Kirk verliebt. In den 70er Jahren wurden in Deutschland nicht alle Folgen gezeigt, umso mehr freute ich mich, als es mit den Filmen losging. Der erste Film hat mich – wie viele andere auch – nicht unbedingt vom Hocker gerissen, eher gelangweilt und enttäuscht, aber Hallo! Es war trotzdem Star Trek. Teil 2 war großartig, ebenso Teil 3, aber der vierte Film begeistert mich noch heute ohne Ende.


Das hat verschiedene Gründe:
Ich bin ich großer Fan von Zeitreisen, schon in der Classic-Serie waren die Zeitreisefolgen meine Favoriten. Star Trek startete ja in Deutschland mit der Episode „Morgen ist Gestern“ und da bin ich gleich hängen geblieben.


Ein weiterer Punkt ist die Story an sich. Ich bin kein fanatischer und auch kein besonders aktiver Umweltschützer, aber unser kleiner, blauer Planet mit all seinen Bewohnern liegt mir doch mehr am Herzen, als so mancher vermuten würde. In Star Trek IV wurde auf dramatische Weise gezeigt, was passieren kann, wenn die Menschheit unseren Planeten aus Profitgier ausblutet. Anders als Profitgier kann man es einfach nicht nennen. Jeder sollte diesen Film wenigstens einmal gesehen haben und sich dann seine Gedanken machen.




Die Story des Films ist immer gleich aktuell, dramatisch, aber was mir hier so gut gefällt: Alles hat eine gewisse Leichtigkeit, gut platzierten Humor und einen ganz, ganz hohen Sympathiefaktor. Denkt nur mal an die Szene im Bus, als Spock diesen Rüpel mit seinem Nackengriff ausgeschaltet hat, oder die verschiedenen Szenen im Krankenhaus bei der Befreiungsaktion von Chekov. Pille war absolut in Höchstform. Natürlich nicht zu vergessen Scotty bei seinem Versuch, einen Computer der 80er Jahre zu bedienen: „Hallo! Computer?!“ Und die kleine Liebesgeschichte zwischen Kirk und Dr. Gillian Taylor mit dem netten, offenen Ende, hier hat einfach alles gepasst. Der Soundtrack war perfekt, um dieses ernste Thema, das mit großartiger Leichtigkeit und hohem Unterhaltungswert vorgetragen wurde, richtig in Szene zu setzen.



Dieser Film ist für mich einfach perfekt. Ein ernstes, immer brandaktuelles Thema, sympathische Charaktere, gut platzierten Humor, der nicht gewollt und nicht gekonnt wirkt, sondern das Ganze einfach auflockert, den Unterhaltungsfaktor steigert und den Film mehr als kurzweilig erscheinen lässt. Star Trek IV werde ich bestimmt noch weitere 30 Mal anschauen.

Star Trek hatte noch weitere gute Filme, ich denke da nur an „Der Aufstand“ oder auch „Der erste Kontakt“, aber für mich steht „Zurück in die Gegenwart“ auf einer Stufe mit Star Trek 2009.  

Autor: Brigitte

Foto: Paramount 

Dienstag, 22. März 2016

The Deletec Scenes

Webcomics von John Thienel

Darth Vader hat den Blick über den Tellerrand noch nicht drauf


Es ist so eine Sache mit den Comics. Da gibt es gewollt und nicht gekonnt lustig; lustig, aber schlecht gezeichnet; nicht erkennbar; gut gezeichnet, aber eher unlustig; geschmacklos usw.
John Thienel ist da ein anderes, besseres Kaliber. Er hat das Talent, super zu zeichnen und er hat einen großartigen Humor. Was besonders wichtig ist: Seine Comics haben „Leben“, man braucht nicht unbedingt einen Text, man versteht sie sofort, schmunzelt und lacht oft schallend.

So ging es mir schon öfter, vor allem als ich John in meinen Zeiten bei der FedCon GmbH und dem FedCon Insider mit Auftragsarbeiten zugeballert habe. Er hat sogar mal mich in einem Cartoon verewigt und ich lache heute noch, wenn ich mir das Bild oben anschaue.

Egal welches Thema, John hat es einfach drauf, wie ich euch hier an ein paar Beispielen zeigen möchte. Diverse … sagen wir mal … emotionale Ausbrüche (natürlich war der Anlass dazu immer entsprechend) von Dirk Bartholomä hat er mehr als gekonnt in Szene gesetzt:


Die Schranke in der Tiefgarage:
MacGyver wollte das Problem mit dem Taschenmesser lösen
FedCon 2011 – zum ersten Mal mit Richard Dean Anderson. Donnerstag, 28. April 2011 um 10:45 Uhr: Dirk hat Richard Dean Anderson im Auto und will ihn ins Hotel Maritim Düsseldorf bringen, damit er pünktlich um 11:00 Uhr bei der Pressekonferenz ist. Er fährt also guten Mutes in die Tiefgarage, aber die Schranke öffnet sich nicht, trotz Parkkarte. Das Hotel war einfach nicht fähig, hier schnell Abhilfe zu schaffen, also hat Dirk das selbst gemacht. Das Ergebnis seht ihr hier. Und glaubt mir, plötzlich war die Technik vom Hotel ruck zuck zur Stelle. All das habe ich natürlich erst später erfahren. Ich war zu diesem Zeitpunkt nur heilfroh, dass ich noch halbwegs pünktlich mit der Pressekonferenz beginnen konnte. Das war Einsatz mit vollsten Kräften. 





R.I.P. Fax - das kommt davon, wenn du nicht funktioniert



Das Faxgerät:

Bzw. der Tod des zickigen Faxgerätes. Diese Geschichte kennt man nur von Dirks Mitarbeiterin Mel, die live dabei war. Vermutlich hatte jeder schon mal das Bedürfnis, ein verdammtes nicht funktionierendes Gerät aus dem Fenster zu werfen, an die Wand zu klatschen oder so. Tja, Dirk hat das Ding auf den Boden geworfen. Vermutlich hat es dann noch Lebenszeichen von sich gegeben, also ist er noch munter drauf rumgesprungen, bis es wirklich tot war. 
Als Mel ihn dann darauf hinwies, dass er jetzt und sofort ein neues Fax kaufen muss, kam ein „Oh!“ …












Die Kaffeemaschine:
Der Fleck an der Wand blieb eine Weile als Zeitzeuge
Halten diese Dinger ewig? Kaum. Streiken sie ab und zu? Ja! Muss man sie dann gleich an die Wand werfen? Ja! – wenn man Dirk Bartholomä heißt. Ich glaube aber, dieser Cartoon dazu, den wir ihm zu seinem Geburtstag 2014 präsentiert haben, hat ihn davon abgehalten, sowas nochmal zu machen. Als ich im Dezember 2015 das letzte Mal im Büro war, ist genau dann, als ich einen zweiten Kaffee wollte, die Maschine wieder verreckt. Dieses Mal hat er sie aber nicht mehr an die Wand gedeppert (Furcht vor einem neuen Cartoon von John?), sondern nur gesagt, dass er jetzt endlich eine gscheite Maschine kaufen will. Bleibt den kaffeesüchtigen Besuchern der FedCon-Zentrale nur zu wünschen, dass er diesen Plan auch in die Tat umgesetzt hat. 






John Thienel ist Star Trek-Fan, wie man schnell erkennen kann, wenn man auf seiner Website stöbert. Aber er kann sehr gut über den Tellerrand blicken, denn auch viele andere Filme und Serien, wie Doctor Who, Star Wars, Herr der Ringe, The Walking Dead usw. sind vor ihm nicht sicher. Es gibt immer eine Szene, die es nicht ins TV oder ins Kino geschafft hat – John aber kennt sie und baut daraus einen seiner unnachahmlichen Comics.

Wenn ihr John Thienel persönlich kennen lernen wollt und ihm bei seiner Arbeit sogar über die Schulter schauen wollt, dann geht doch einfach im Juni auf die Comic Con in Stuttgart. Dort findet ihr ihn und wer weiß, vielleicht hat er sogar eine Idee zu einem Comic von euch selbst, denn wie gesagt, vor Johns Zeichenbrett ist nichts und niemand sicher.   


Autor: Brigitte

Fotos: John Thienel